Ein Abo-Shop ist die erste Maßnahme, um online Abos zu generieren:

Marcus Tütsch
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Die Konkurrenz auf dem Zeitschriftenmarkt ist groß, und wer als Verlag einen treuen Stamm an Abonnenten hat, der darf sich glücklich schätzen. 

Klar, der Stamm an Lesern bleibt nicht konstant gleichgroß – die Leser finden neue Interessen, finden sich beim Mitbewerber besser aufgehoben, stellen Ihre Finanzen auf den Prüfstand oder sterben ganz einfach weg. 

Dass Abonnenten-Zahlen von allein steigen, ist reines Wunschdenken – und hat mit der Realität herzlich wenig zu tun.

Realität ist, dass Verlage etwas tun müssen, um Abos zu generieren! 

Eines vorweg: An einer Online-Präsenz für ein bestehendes Print-Magazin kommt man nicht mehr vorbei. Sie dient dazu, die Leser auch zwischen zwei Ausgaben fortlaufend zu informieren und damit an das Blatt zu binden.

Noch nachhaltiger ist es, den User zum Abonnenten zu machen.

Hierzu braucht es im Idealfall einen professionellen Abo-Shop. Es ist nicht zufriedenstellend für die User, wenn ihr Interesse für das Magazin geweckt wurde, sie aber online nicht oder nur auf Umwegen und mit Aufwand die Möglichkeit haben, ein Abonnement abzuschließen. 

Siehe hierzu auch Regel Nummer 1 der „10 Gebote des digitalen Verkaufs“ von KressNews:

1. Du sollst das Bezahlen so einfach wie möglich machen (André Lux von Heise Medien)

Da ein Abos-Shop einer der effektivsten und am schnellsten umzusetzenden Maßnahmen bei der Gewinnung neuer Abonnenten ist, sollte eine Implementierung immer eine der ersten Schritte sein. DIGISALE bietet dies als Einzellösung oder im Paket an.

Was sollte ein Abo-Shop erfüllen?

Pflicht sind:

  • die gängigsten Bezahlungsmethoden wie Paypal, SEPA-Lastschrift, Kreditkarte usw. 
  • ein Mitgliederbereich bzw. ein Archiv
  • mind. ein DIGITAL-Abo als Ergänzung zum klassischen Print-Abo
  • Einfaches und userfreundliches Handling 

Darüber hinaussollte ein Shop nicht nur ein/zwei Standardpakete beinhalten, sondern den potenziellen Kunden verschiedene Abo-Modelle schmackhaft machen, wie zum Beispiel ein Probe-Abo, das sich auf wenige Ausgaben beschränkt und den Kunden die Möglichkeit gibt, das Produkt kennenzulernen.

Weitere Alternativen wie ein Studenten-Abo, ein Business-Abo oder auch ein Abo, das von Ausgabe zu Ausgabe gekündigt werden kann, das dafür aber nicht rabattiert wird, sollten nicht fehlen.

Ein E-Paper als Ergänzung zum PDF-Download macht ein digitales Abo sicherlich nochmals attraktiver, interessant hierzu auch der Beitrag zum Thema-E-Paper.

WICHTIG!!!:

Testen Sie, was funktioniert. Jeder Verlag sollte für jeden Titel im Portfolio einzeln prüfen, welches Abo am besten funktioniert und immer weiter testen, testen und testen.

Attraktive Prämien schaffen eine doppelte Kundenbeziehung.

Die meisten Verlage bieten eine Prämie zum Abo an. Diese können sehr unterschiedlich sein: Von einem Gutschein, über einen Rabattcode für den eigenen oder einen fremden Shop bis hin zu einem Sachgeschenk.

Hierbei ist wichtig, eine Prämie oder eine Prämienauswahl anzubieten, die zur Zielgruppe bzw. zur Buyer Persona passt.

Eine Kinderrassel mag zwar dem einen oder anderen Banker gefallen, dürfte aber in einem Finanzmagazin eher wenig Sinn machen.

Mein Tipp: Wenn Sie mit Ihrem Anzeigenkunden ein Gegengeschäft abschließen können. um so die Prämien nicht selbst finanzieren zu müssen (bzw. sie direkt über ein Gegengeschäft finanzieren können), kaufen Sie zunächst ein kleines Kontingent ein. Denn: Es macht keinen Sinn, wenn Sie hunderte von Cremes, Taschenlampen oder Uhren lagern, die im schlechtesten Fall kein Neu-Abonnent haben möchte.

Auch hier gilt: Testen, was am besten funktioniert, und dann weitertesten.

Ein positiver Nebeneffekt ist, dass Sie eine Gesprächsgrundlage auch mit Ihrem Anzeigenkunden schaffen. Sie können Ihm über Ihre Leserschaft wertvolle Informationen zu seinen Produkten liefern lernt z.B. der Kofferhersteller, dass Geschäftsreisende mehr Wert auf einen unkaputtbaren Koffer legen als einen mit unzähligen Spielereien.

Welche Vorteile haben Leser von einem digitalen Abo-Shop?

Abgesehen von der oben beschriebenen einfachen Zahlungsweise bieten die meisten Shops auch einen exklusiven Mitgliederbereich. 

Hier kann der User jederzeit seine Daten einsehen und aktualisieren, er spart sich den Weg zum Telefon und muss keine Mail schreiben.

Obligatorisch ist auch ein Archiv der Onlinemagazine, die er/sie schon bezogen hat. 

Nutzen für den Verlag

Und der Verlag? Für den ist ein registrierter und aktiver Nutzer geradezu Gold wert. Hierzu wird es später noch einen ausführlichen Blogbeitrag geben.

Vorab schon mal ein paar Vorteile: 

  • Ein Online-Abo-Shop erleichtert die Kommunikation mit dem Kunden 
  • Der Verlag kann den Bestandskunden auf neue Angebote aufmerksam machen 
  • Der Abo-Shop ermöglicht einen personalisierten Newsletter (Die Personalisierung ist ein wichtiger Schritt, um die Öffnungsrate und damit die Aussicht auf Conversions zu steigern)
  • und liefert Daten, Daten, Daten

Fazit:

Ein Online-Abo-Shop ist der erste Schritt, um im Netz neue Abonnenten zu generieren. Er wird auch zukünftig immer das Herzstück aller Aktivitäten bleiben, ob Sie eine Werbekampagne bei Facebook, Xing oder LinkedIn starten, in Ihrem eigenen Newsletter auf Abos hinweisen oder Google bezahlen, dass Sie gefunden werden – immer wird der Abschluss im Abo-Shop gemacht.

Darum: Wenn Sie keinen funktionierenden Shop haben, besorgen Sie sich einen! Am besten jetzt!!!

Marcus Tütsch

Marcus Tütsch

Gründer Marcus Tütsch ist durch seine langjährige Erfahrung in großen Medienunternehmen wie dem Süddeutschen Verlag oder dem Jahreszeiten Verlag sowie auch inhabergeführten Unternehmen auf die Prozessabwicklung, die Erschließung neuer Kundenpotenziale und die Etablierung neuer Produkte spezialisiert.
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Gründer Marcus Tütsch ist durch seine langjährige Erfahrung in großen Medienunternehmen wie dem Süddeutschen Verlag oder dem Jahreszeiten Verlag sowie auch inhabergeführten Unternehmen auf die Prozessabwicklung, die Erschließung neuer Kundenpotenziale und die Etablierung neuer Produkte spezialisiert.

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